letztes Update: 07.01.2015

12/2014: Knapp 2.600 km in 4 Tagen mal Richtung Süden (D-A-I-A-D) - nur auf mautfreien Routen. Verbrauch: 11,2 l/100km. (vmax=110 km/h)

S - Venedig - Perugia - Rom - Ostia - Pisa - S

                       


Venedig (Festland + Venedig selbst, Fahrrad):


Alles ziemlich verkommen in bestimmten Ecken des Festlands ...


Einladendes Hotel mit Reservationsmöglichkeit - verkehrsgünstig gelegen an der vierspurigen Brücke nach Venedig.


"Ende des Radwegs" nach 5 km auf italienisch - bitte absteigen, das Fahrrad über die Leitplanke heben und auf der autobahn-ähnlichen Strasse weiterfahren ... oder rechts tauchen.


 


Deutsches Konsulat in Venedig.



Auch so kann's mitten in Venedig aussehen - schöne Plätze oder Gärten in den Innenhöfen.




Feuchte Sackgasse.


Lido di Spina (glaube ich) im Winter - nix los - zum Glück.


Perugia (kleine Jogging-Runde):


Rom (Fahrrad + abends Auto):


Zu erreichen von meinem Schlafplatz aus nur über eine knapp 10 km lange, autobahnähnliche Strasse namens SS1 - da regte sich aber auch keiner über Fahrradfahrer auf ...

Viel Architektur in noch mehr grün - Begeisterung!

Tiber.

Alles erstaunlicherweise ziemlich ursprünglich und natürlich hier.

Die besseren und weniger guten Adressen im Kontrast.

Museum der modernen Künste mit Brunnen - nicht übertrieben gepflegt (der Brunnen), aber authentisch und wunderschön.

Villa Borghese - eine grandiose Parkanlage mit diversen Denkmälern - sehr weitläufig, wie an sich alles in Rom.


Eine kleine Hommage an Herrn von Goethe.

Viele Ausgrabungs-Stätten - wohl das Paradies für Archäologen.


Kurze Durchsage der römischen Taxifahrer an die Touris.


Immer wieder mitten in Rom: Wunderschöne Architektur mit grosszügigsten Anlagen.


Evtl. könnte McCafé / McDonalds Rom mal eine lizenzierte Software für seine POS-Berieselung kaufen ...


Kleines Zeltlager direkt am Tiber. So arg anders sah es da vermutlich vor 2000 Jahren auch nicht aus :-)


Hier traut sich sogar GreatWall Autos feilzubieten ...


... und car2go heisst hier irgendwie anders ...


Liebe Römer - vielleicht könntet auch ihr - bis ich das nächste mal zu Besuch komme - versuchen, euch wie zivilisierte Europäer benehmen? Danke.


Ab hier noch eine kleine Runde "kürzester Weg" mit TomTom quer durch Rom, grobe Richtung Pisa :-)


Ostia - Tibermündung:


An sich wollte ich ja nur mal nachschauen, wie die einstig stolze Handelsstadt Ostia (grosse Schiffe kamen nicht bis nach Rom) heute an der Tibermündung aussieht.
Ich tippe auf Osteuropäer-Slum, habe in den noch übleren Ecken zwar den Auslöser gesucht, mich dann aber spontan für das Pedal unten rechts entschieden ...


Pisa:


Aus offensichtlichen Gründen gibt es von Pisa nur diese zwei Bilder. Nachdem sich eine halbe Stunde nach dem Aufwach-Bild links das Bild dauerhaft auf rechts umschaltete,
beschloss ich viel zu schlafen, zu lesen, und dann unverrichteter Dinge wieder Richtung Heimat zu reisen - nix schiefer Turm ...


Heimreise (Wintereinbruch in I, Reschenpass, Fernpass):

Übergang von Dauerregen nach Graupel.

So mögen wir das - deswegen liebe ich den G :-)

Teilweise besser mit Sperre mittig - wirklich viele andere waren ab hier nicht mehr unterwegs. Winter-Einbruch irgendwo in der Region Emilia Romagna / Toscana (SP61)

Dass es doch langsam grenzwertig wird, merkt man meist daran, dass die Einheimischen aufgeben und ihre Fahrzeuge abstellen.

Während solcher Szenarien erinnert man sich dann auf wieder an die SA "Beheizbare Frontscheibe", die ich anfangs nie verstanden hatte. Jetzt, wo ich sie verstanden habe, und
ab und an auch mal gut gebrauchen könnte (ohne vereisen die Scheibenwischer-Arme massiv, sodass kein vernünftiges Wischen mehr möglich ist), habe ich keine mehr ... :-(
Abhilfe schafft hier nur maximale Heizleistung auf die Scheibe - dann taut der angesammelte Schnee / das Eis nach und nach auch ab.

Nach 50-100 km ziemlich viel Eis / Schnee dann die kleine Schrecksekunde: Der Automatik-Wählhebel liess sich nicht mehr aus der "D"-Position heraus bewegen. Die Tiptronic-
Funktion innerhalb der "D"-Gasse funktionierte einwandfrei, jedoch liess sich der Hebel mechanisch nicht mehr nach vorne bewegen in Richtung "N", "R" oder "P". Heisst ja konkret:
Nicht mehr anhalten, fahren bis der Tank fast leer ist, und nie in eine Situation kommen, bei der man rückwärts fahren müsste ... und dann von den grossen Gelben aufladen lassen.
Motor abstellen wäre auch keine gute Idee, denn auf "D" startet er nicht mehr. Kein schönes Gefühl! Mein erster Gedanke "defekter Bremslichtschalter" hat sich nicht bewahrheitet.
Ebenfalls brachte der Versuch, es über die mechanische Entriegelung der Schaltgasse zu versuchen, nichts - die ist wohl nur für die Entsperrung aus "P" zuständig. Danke an SK
und WK! Der Tipp, dass hier vermutlich nur etwas vereist sei, hat sich nach einigen km und anschliessendem Stadtverkehr (wo durch Stauwärme) das "etwas" wieder auftauen konnte,
von selbst erledigt. In solchen Momenten sehnt man sich dann kurzfristig zu so was zurück. Werde mir das mal gelegentlich zeigen lassen, was das eingefrorene "etwas" gewesen
sein könnte.

Zwar ein kurzfristig unschönes Gefühl - liegengeblieben bin ich mit dem G allerdings noch NIE :-)

Wir führen ja öfter Diskussionen zum Thema "Eierlegende Wollmilchsau" als zuverlässigstes Weltreise-Fahrzeug. Man wird hier in unserer Zeit immer Kompromisse eingehen
müssen:

- 1) Entweder alt mit H-Kennzeichen, dafür dann nicht wirklich komfortabel (oder zu hoher Kraftstoff-Verbrauch, oder zu lahm, oder nerviges Schaltgetriebe, oder H-Einschränkungen
      wegen Wohnmobil-Veränderungen, oder, oder ...),
- 2) die Ära "so mittendrin, also Ende 80er bis Ende 90er", die für mich ein guter Kompromiss aus Haltbarkeit und Komfort wäre, wird ausgesperrt aus den Umweltzonen, oder
      politisch gewollt dermassen besteuert, dass einem übel wird, oder eben
- 3) die Ära "Vollvernetzung mit CDI-Technik", komfortabel, halbwegs sparsam, aber natürlich auch immer das Risiko eines Totalausfalls mitfahrend ...

In Europa - ausserhalb potentieller Lebensgefahr und einer guten Versorgung durch ADAC, Hersteller o.a. tendiere ich immer mehr zu Variante 3.


Cockpit während der Arbeit: 2 x TomTom (1 x als Reserve), COMAND, iPAD mini2 mit Kartensoftware.


Letzte Übernachtung Reschenpass. -7°C.


Da kann auch die sogenannte "Kanzelheizung" nicht mehr machen als Finger aufwärmen.


Diese Mobotix-Webcam am Reschensee zeigt exakt DAS :-)


Neue persönliche Bestleistung (Joggen): 1 x um den Reschensee (1,75h, irgendwas zwischen 15 und 17 km Strecke, -7°C ...)
Der Google Maps-Routenplaner liess sich leider nicht dazu bewegen, die Rest-Fussgänger-Strecke auch noch zu vermessen.


(C) 2014 Google


Wahnsinn - wenn man bedenkt, dass sich morgens der Motor bei -7°C abmühen muss, das ebenfalls -7°C kalte Kühlwasser im Sekundentakt auf Normal-Niveau zu bekommen ...
schön abzulesen an der OBD-Anzeige. Hier ist leider massiver Verschleiss angesagt.


Fernpass - hier gab es doch tatsächlich Spezialisten, die selbigen mit Sommerreifen befahren haben - einen habe ich aus dem Graben gezogen.


6-7 m breiter Schneepflug auf der A7 in Bayern - mir bislang unbekannt. Ein solcher kann annähernd 2 Fahrbahnen auf einen Rutsch räumen. Grosses Kino.

Das war's.